Wertpapiere: Auch für Einsteiger eine renditestarke Anlage

Wertpapiere bieten gegenüber der Anlage in Tagesgeld und andere Sparprodukte deutlich höhere Renditechancen. Doch viele Anleger scheuen diese Anlageklasse, da sie komplex und riskant wirkt. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Wertpapiere und jedes für sich bietet vielfältige Möglichkeiten mit unterschiedlich hohem Risiko. Von der mutigen über die risikobewusste bis hin zur soliden Anlage – Wertpapiere sind in der richtigen Kombination für jeden Anlagetyp geeignet.

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Erfolgreich mit Aktien handeln

Kaufen Sie Aktien an der Börse, beteiligen Sie sich direkt an einem Unternehmen. Ihnen gehört ein Stück des ausgewählten Unternehmens. Dieser Besitz und die Rechte, die Sie als Anteilseigner erhalten, werden in einem Papier verbrieft, dem Wertpapier der Aktie. Durch den relativ niedrigen Preis haben Sie die Möglichkeit, nicht nur in ein Unternehmen zu investieren, sondern in viele verschiedene. So streuen Sie das Risiko Ihrer Anlage.

Aktien handeln für Anfänger

Wenn Sie Ihre ersten Schritte aufs Parkett wagen möchten, sollten Sie sich zunächst grundlegendes Basiswissen aneignen. Wie funktioniert die Börse? Was genau ist eine Aktie? Und welche Möglichkeiten haben Sie, um als Aktien-Anfänger Gewinne zu erzielen?

An der Börse finden zweiseitige Verpflichtungs- und Erfüllungsgeschäfte statt. Die Parteien einigen sich dabei über Art, Menge und Preis der betreffenden Wertpapiere. Einfacher gesagt: Wenn Sie bereit sind, den aktuellen Handelspreis der Aktie zu bezahlen, wird Ihnen diese Aktie in Ihr Wertpapierdepot gebucht. Im Gegenzug wird der Kaufpreis von Ihrem Depotkonto abgezogen. Je nach Kursverlauf steigt oder sinkt der Wert Ihrer Aktie. Prinzipiell gilt: Je länger Sie eine Aktie halten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie zum Verkaufszeitpunkt Gewinne realisieren.

Ihre Rechte als Aktionär

Der Aktienkauf bietet Ihnen im Vergleich zu anderen Wertpapieren umfassende Vorteile. Als Aktionär halten Sie einen Teil des Unternehmens, in das Sie investieren. Ganz egal wie klein dieser Teil auch sein mag, Sie sind Anteilseigner und können daher von den folgenden Rechten profitieren:

Diese umfassenden Rechte haben Sie als Aktionär »

Mitwirkung: Als Besitzer einer Aktie müssen Sie vom betreffenden Unternehmen zur jährlichen Hauptversammlung eingeladen werden. Sie haben hier die Möglichkeit an den Entscheidungen des Unternehmens aktiv mitzuwirken. Bedenken Sie jedoch: Bei den Millionen von Aktien je Unternehmen bedeutet Ihre Stimme unter Umständen nicht viel. Denn bei der Abstimmung zählt: Je mehr Geld Sie investieren, je mehr Aktien Sie also halten, desto mehr Gewicht hat Ihre Stimme.

Dividenden: Sie werden in Form von Dividenden am Gewinn beteiligt.

Stammaktien und Vorzugsaktien:Als Inhaber von Vorzugsaktien erhalten Sie in der Regel eine höhere Dividende als diejenigen, die Stammaktien halten. Damit verzichten Sie allerdings auf Ihr Stimmrecht.

Bezugsrecht und Beteiligung am Verkaufserlös: Beschließt das Unternehmen, in das Sie investieren, eine Kapitalerhöhung – also neue Aktien auszugeben –, so haben Sie als Aktionär ein Vorrecht auf den Kauf dieser jungen Aktien. Dieses Recht wird Bezugsrecht genannt. Wird die Aktiengesellschaft aufgelöst, erhalten Aktionäre einen Anteil am Liquidationserlös. Im Falle einer Pleite werden aber Banken und Anleihegläubiger zuerst ausbezahlt, erst danach folgen die Kapitalgeber.

Für jeden Anlagetyp das Richtige: Die vielen Wertpapierarten

Nicht nur Aktien zählen zu den Wertpapieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Wertpapieren:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Fondsanteile
  • Optionsscheine
  • Zertifikate
  • CFDs

Je nach Anlageform unterscheidet sich die Höhe des Risikos. Während Fonds beispielsweise zu den risikobewussten Anlagen zählen, sind CFDs hochspekulativ. Auch die Höhe der möglichen Erträge fällt dementsprechend unterschiedlich aus. Je risikoreicher eine Investition ist, desto höhere Gewinne sind möglich – aber Achtung! Das gilt ebenso für mögliche Verluste. Während sie bei Aktien beispielsweise reale Anteile eines Unternehmens halten, setzen Sie bei CFDs nur auf eine Kursbewegung. Daher unterscheidet sich auch die Art der Investition sehr stark voneinander. Aufgrund der hohen Vielfalt der unterschiedlichen Wertpapiere, sollte sich für jeden Anlagetyp, ob sicherheitsbewusst oder risikofreudig, das Richtige finden lassen.

Unterschiedliche Bezeichnungen von Anleihen:

Anleihen können auch als (fest-)verzinsliche Wertpapiere, Schuldverschreibungen, Obligationen oder Bonds bezeichnet werden.

Anleihen: Kreditgeber für Unternehmen werden

Das Kapital, das Aktiengesellschaften von ihren Aktionären erhalten, steht ihnen als Eigenkapital zur Verfügung. Anleihen hingegen sind ein typisches Mittel, um Fremdkapital zu beschaffen. Während ein Investor durch den Kauf von Aktien Anteile des Unternehmens hält, sind die Inhaber von Anleihen Gläubiger. Sie geben dem Herausgeber also einen Kredit. Der Inhaber der Anleihe erhält dafür das Recht auf eine regelmäßige (feste oder variable) Zinszahlung.

Zertifikate: Von Kursschwankungen profitieren

Zertifikate sind rechtlich gesehen Schuldverschreibungen. Als Anleger gehen Sie beim Erwerb eines Zertifikats ein Geschäft mit dem jeweiligen Herausgeber ein. Mit einem Zertifikat können Sie an der Entwicklung eines Basiswerts partizipieren, ohne diesen selbst zu erwerben. Welche Anlageform als Basiswert gewählt wird, bleibt ganz Ihnen überlassen. Sie können auf den Kursverlauf einzelner Wertpapiere oder auch in die von Anleihen und Futures setzen.

Das sind Derivate »

Ein Derivat (oder auch derivatives Finanzinstrument) ist ein gegenseitiger Vertrag, dessen Wert sich von einem Basiswert ableitet. Als Basiswert können Aktien, Anleihen oder auch Rohstoffe und Devisen herangezogen werden. Derivate bilden die Kursschwankungen dieser Anlageobjekte überproportional ab. Zu den wichtigsten Derivaten zählen Zertifikate, Optionen, Futures und Swaps.

Value at Risk

Eine Kennzahl, die Ihnen dabei helfen kann herauszufinden, wie viel Risiko ein Produkt in sich birgt, ist der „Value at Risk“ (VaR). Er beschreibt das Verlustrisiko eines Wertpapiers innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Der VaR wird nicht durch den Emittenten selbst ermittelt, sondern durch die European Derivatives Group im Auftrag des Deutschen Derivate Verbands.

Optionsscheine: Zertifikate mit Hebel

Optionsscheine sind eine Unterart der Zertifikate. Standard-Optionsscheine, auch „Plain Vanilla Warrants“ genannt, sind verbriefte Optionen. Ein Optionsschein ist ein eigenständiges Wertpapier, das an Börsen oder außerbörslich gehandelt werden kann. Er verbrieft das Recht, ein bestimmtes Gut zu einem bestimmten Termin zu kaufen oder zu verkaufen. Im Vergleich zu einem Direktinvestment – beispielsweise in einen Index oder eine Aktie – können Sie bereits mit geringerem Kapitaleinsatz in Optionsscheine investieren. Ein wesentliches Merkmal von Optionsscheinen ist ihre Hebelwirkung. Dadurch können Sie an den Kursentwicklungen des Basiswerts überproportional partizipieren. Das heißt, durch die Hebelwirkung wird der Gewinn vervielfacht. Aber Achtung: Dieser Effekt tritt nicht nur im Falles eines Gewinns auf! Auch bei Verlusten wird der Wert vervielfacht.

Achtung hochspekulativ: CFDs

CFDs sind hochspekulative Finanzderivate. Sie eignen sich für Anleger nur dann, wenn sie sich neben den Chancen auch über die besonderen Risiken dieser Anlageklasse bewusst sind. CFDs sind keinesfalls einsteigerfreundlich. Der Kurs eines CFDs leitet sich direkt vom jeweiligen Basiswert ab, beispielsweise einer Aktie oder einem Index. Beim Kauf von CFDs erwerben Sie weder einen Unternehmensanteil noch einen anderen realen Vermögensgegenstand. Sondern Sie setzen auf Kursbewegungen von Finanzprodukten. Beispielsweise von Aktien, Währungen, Indizes, Rohstoffen oder auch Staatsanleihen.

Wenn Sie auf einen steigenden Kurs setzen und der Kurs steigt tatsächlich, machen Sie Gewinn. CFDs handelt es sich um sogenannte Hebelprodukte. Die Differenz des Kaufs- und Verkaufskurses wird Spread genannt. Das bedeutet, dass Ihr Spread mit einer bestimmten Einheit (dem Hebel), beispielsweise 5, multipliziert wird. Das kann Ihren Gewinn um ein Vielfaches erhöhen – das trifft jedoch ebenso auf Ihre Verluste zu! Denn sowohl Gewinne als auch Verluste werden um den Hebel multipliziert. Um mit CFDs zu handeln, benötigen Sie nicht viel Eigenkapital. Um mit CFDs zu handeln, benötigen Sie nicht viel Eigenkapital. Sie müssen nicht den gesamten Kurswert, sondern nur einen geringen Prozentsatz davon hinterlegen, um auf den betreffenden Kurs setzen zu können. Das macht dieses Finanzprodukt besonders riskant für unerfahrene Anleger.

Wertpapierdepot-Vergleich: Achten Sie auf günstige Gebühren

Odergebühren

Für Odergebühren (dem Preis für das Kaufen oder Verkaufen von Wertpapieren) gibt es unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Einige Broker bieten volumenabhängige Preise, andere verlangen einen festen Grundpreis. Welches Modell für Sie in Frage kommt, hängt dabei von Ihrem persönlichen Tradingverhalten ab. Ein Grundpreis lohnt sich in der Regel nur, wenn Sie nur wenige Orders pro Jahr tätigen.

Beim Wertpapierhandel verhält es sich ebenso wie bei allen anderen Anlageprodukten – hohe Gebühren vertilgen die Rendite. Daher sollten Sie beim Wertpapierhandel-Einstieg unbedingt auf ein Depot mit günstigen Gebühren achten. Viele Depotbanken bieten mittlerweile eine kostenlose Depotführung an. Einige versuchen aber, die Depotführungsgebühr durch ein sogenanntes Depotführungsentgelt zu ersetzen, das gegen Ende des Abrechnungsjahres fällig wird. Viele Kunden übersehen diese Gebühr im Glauben, keine Depotführungsgebühr zu zahlen und erleben am Ende des Anlagejahres eine böse Überraschung. Einmal jährlich erhalten Sie auch einen Depotauszug, bei dem alle Depotbestände und deren aktueller Wert aufgelistet werden. Dieser sollte für Sie kostenlos sein. An Ordergebühren werden Sie allerdings nicht vorbeikommen. Wenn Sie sich für ein günstiges Depot entscheiden, sollten die Ordergebühren keinen maßgeblichen Einfluss auf Ihre Rendite haben.

Wie günstig ein Depot wirklich ist, können Sie nur einschätzen, wenn Sie es mit den Angeboten anderer Direktbanken vergleichen. Hierzu können Sie schnell und einfach einen Online-Depot-Vergleich durchführen. Durch wenige Klicks können Sie die Leistungen auswählen, die Sie sich für Ihr Depot wünschen und erhalten in wenigen Sekunden ein aussagekräftiges Ergebnis. Mit dem richtigen Depot steht dem sicheren und renditestarken Handeln mit Wertpapieren nichts mehr im Weg.