Kosten & Gebühren

Online Broker – Kosten & Gebühren

Taschenrechner

Neben dem Leistungs- & Service-Angebot zählen die Kosten und Gebühren eines Online Brokers zu den wichtigsten Kriterien beim Online Broker Vergleich. Die Kosten wirken sich direkt auf die Rendite aus.

Oberstes Ziel sollte also sein, die Kosten & Gebühren zu minimieren.

Da aber gleichzeitig minimale Kosten bei gleichzeitig schlechter Leistung auch nicht zum Ziel führen, sollte man am besten auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kosten & Leistung achten.

Grundgebühr pro Jahr

Zunehmender Konkurrenzdruck zwischen den Online Brokern sorgte dafür, dass die meisten Depots mittlerweile kostenlos, also ohne Grundgebühr pro Jahr angeboten werden. Jedoch knüpfen einige Broker dies an zusätzliche Bedingungen: Eine Mindestanzahl an Trades oder ein Mindestvolumen pro Jahr müssen erreicht werden, damit die Grundgebühr wegfällt. Hinweis: Durch die vier Einstellungsmöglichkeiten beim Online Broker Vergleich werden derartige Zusatzbedingungen bereits berücksichtigt.

Orderkosten

Beim Wertpapierhandel, also dem Kauf und Verkauf von Papieren, entstehen Gebühren. Die sogenannten Orderkosten sind je nach Broker unterschiedlich hoch. Zahlreiche Faktoren spielen bei den Depot Kosten eine Rolle:

Die meisten Online Broker gewähren bei höheren Ordervolumina niedrigere Kosten je Order. Wer eine eine hohe Anzahl an Trades pro Jahr erreicht, sollte durchaus bei seinem Online Broker nachfragen, ob sich bei den Gebühren noch etwas machen lässt. Grundsätzlich gilt: Wer viel handelt, erhält oft bessere Konditionen.

Zu unterscheiden ist auch der inländische vom ausländischen Handel. Möchte man außerhalb Deutschlands handeln, so fallen meist höhere Kosten an.

Beim Handel via Telefon entstehen meist weitere Gebühren.

Zusätzlich zu den Gebühren des Online Brokers fallen meist noch Fremdgebühren bzw. fremde Spesen an. Diese richten sich prozentual nach dem Ordervolumina und können stark variieren.

Limitkosten

Das Setzen, Ändern & Streichen von Limits gehört mittlerweile zum Standard. Dementsprechend haben viele Online Broker reagiert und die Kosten dafür stark gesenkt bzw. ganz gestrichen.

Teilausführungen

Steht der Nachfrage nach einem Wertpapier kein ausreichendes Angebot gegenüber oder ändert sich der Preis des nachgefragten Wertes in der Zwischenzeit, kommt es zu Teilausführungen. Der erteilte Auftrag wird dann in Teilen ausgeführt. Dies kann unter Umständen höhere Kosten verursachen.

Die meisten Online Broker verlangen Gebühren je Teilausführung. Jedoch gibt es bei manchen Anbietern mittlerweile eine Kostendeckelung: So verlangen einige Broker bei Teilausführungen innerhalb eines Tages keine Zusatzkosten. An einigen Börsenplätzen werden zudem keine Teilausführungen unter einem Volumen von 10.000 Euro ausgeführt. Bei anderen Anbietern wiederum können Teilausführungen die Wertpapierorders erheblich teurer machen. Hier wird dann meist für jede einzelne Teilausführung eine Gebühr fällig, was bei einer Aufsplittung in kleinste Teile hohe Kosten verursachen kann. Als Grund wird meist der erhöhte Aufwand für den Broker angegeben.

Letztlich liegt es im eigenen Ermessen des Brokers, wie viel er für seine Teilausführungen verlangt. Kunden sollten bei Unsicherheiten zwecks der genauen Kosten das Preisverzeichnis konsultieren oder sich persönlich bei der Bank nach den Kosten erkundigen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Entgegen der Meinung, dass manche Orderzusätze (z.B. fill-or-kill) Teilausführungen stoppen, gibt es leider keine Möglichkeit, sie grundsätzlich zu vermeiden.

Fazit:

Die Gebührenstruktur vieler Depotbanken ist komplex. Ein Blick in das Preis-/Leistungsverzeichnis des eigenen Brokers ist daher unbedingt notwendig, um die Kosten so minimal wie möglich zu halten. Achten Sie beim Online Broker Vergleich nicht nur auf die Kosten. Bei einem günstigen Broker sollte das Verhältnis Preis zu Leistung in jedem Fall stimmen.