Degiro Depot

Degiro Depot im Überblick

  • 0,00 Euro Depotgebühr
  • ab 2 Euro* + 0,008% pro Order
  • Apps für Android und Apple
  • kostenlose Realtimekurse

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Großes Logo von Degiro
Testsiegel des Degiro-Depots

Degiro-Depot im Detail

Seit 2014 wirbelt der niederländische Online-Broker Degiro auch den deutschen Markt auf. Der 2008 gegründete Broker punktet bei seinen Kunden mit besonders günstigen Handelskonditionen. Und auch das Angebot an handelbaren Finanzprodukten wird immer weiter ausgebaut und bietet von A wie Aktien bis Z wie Zertifikate eine umfangreiche Auswahl für Anleger. Doch so günstig der Handel über ein Degiro-Depot auf den ersten Blick auch scheint, es gibt Zusatzgebühren, die andere Anbieter nicht verlangen. Anleger sollten sich deshalb nicht nur an den Ordergebühren orientieren, sondern sich auch mit den weiteren Konditionen des Brokers beschäftigen.

Das Handelsangebot von Degiro

Degiro bietet seinen Kunden eine große Auswahl an gängigen Wertpapieren. Es können klassische Anlageprodukte wie Aktien, Anleihen und ETFs (Exchange Traded Funds) gekauft werden. Aber auch der Handel mit Derivaten ist mit einem Degiro-Depot möglich. So bietet der Online-Broker neben dem Handel mit Futures, Optionen und Optionsscheinen auch CFDs (Contracts for difference) an.

Degiro Wertpapiere

Kategorie
Aktien
ETFs
Futures
Optionsscheine
CFD
Forex

Verfügbarkeit





Dabei stehen den Kunden verschiedene Börsen zur Verfügung, an denen sie ihre Orders platzieren können. Wertpapiere deutscher Unternehmen werden in der Regel entweder an der Börse Frankfurt oder über die Xetra gehandelt, US-amerikanische Wertpapiere hauptsächlich über NASDAQ und die New York Stock Exchange (NYSE).

Für den Aktienkauf bietet Degiro seinen Kunden ein Novum an. Von Fonds- und ETF-Sparplänen kennt man es ja bereits: Bei diesen Produkten können Anteile auch in Bruchstücken gekauft werden. Degiro bietet diese Möglichkeit allerdings auch für den Direktkauf von Aktien an. Eine Aktie muss nicht vollständig gekauft werden, sondern es kann wahlweise auch nur ein Teil der Aktie gekauft werden. Insbesondere bei sehr hochpreisigen Aktien kann das durchaus Sinn machen. Anleger sollten sich allerdings beim Broker informieren, wie es sich in einem solchen Fall mit den Rechten verhält, die sie mit dem Besitz einer Aktie haben, also zum Beispiel dem Stimmrecht bei Hauptversammlungen.

Degiro-Depot: Kosten und Gebühren

Wie fast alle Direktbanken und Online-Broker verlangt Degiro für die Führung des Wertpapierdepots keine Gebühr. Das Depot selbst ist erst einmal kostenlos. Gebühren fallen hauptsächlich dann an, wenn auch gehandelt wird. Degiro bietet hier sehr günstige Konditionen. Die Gebühr für eine Aktienorder setzt sich dabei aus einer festen Pauschale und einer vom Ordervolumen abhängigen variablen Gebühr zusammen. Am Handelsplatz Xetra zahlt der Kunde also für eine Aktienorder über 1.000 € eine Gebühr von 2,08 €. Einen solchen Handelspreis bietet kein anderer Broker.

Kosten bei Depotübertrag

Die günstigen Handelskonditionen können also erst einmal überzeugen, doch Degiro erhebt weitere Gebühren. Depotwechsler zum Beispiel müssen eine Zusatzgebühr in Kauf nehmen, die bei vielen anderen Brokern in der Form nicht anfallen. Denn der Broker erhebt bei einem Depotübertrag pro offener Position eine Gebühr von derzeit 10 Euro. Wer mit einem breit gestreuten Aktien- und ETF-Portfolio zu Degiro wechselt, zahlt deshalb schnell einen dreistelligen Betrag, um mit seinen Depotbeständen umzuziehen. In Deutschland beheimatete Broker erheben diese Gebühren nicht, da es für sie gesetzlich verboten ist.

Die „pay-per-use“-Gebühr

Nun wäre eine solche Übertragsgebühr noch zu verkraften, fällt sie ja in der Regel nur einmal und für Neukunden gar nicht an. Doch Degiro erhebt außerdem für alle Börsen außerhalb Deutschlands die sogenannte “pay-per-use”-Gebühr, die für Transaktionen und geöffnete Positionen anfällt. Dabei wird die Gebühr in Höhe von 0,25 % des Handelsvolumens (max. 2,50 €) für jede Börse erhoben, die der Kunde während eines Jahres genutzt hat. Berechnet wird die Gebühr für jeweils diejenige Position bei einer Börse, die den größten Portfoliowert hat. Die Gebühr fällt jährlich während der gesamten Haltezeit einer Position an. Deshalb kann auf diese Weise insbesondere bei einem breiten Portfolio, das über mehrere Börsen gekauft wurde, eine hohe Gebührenlast entstehen, die die Rendite deutlich schmälert.

Das Modell Degiro

Anders als die meisten Anbieter für Wertpapierdepots ist Degiro keine Bank. Das bedeutet, dass Degiro selbst die Einlagen und Wertpapiere seiner Kunden nicht verwahrt. Vielmehr werden diese bei Beleggersgiro, einer passiven Verwahrstelle, deponiert. Hier werden Bank- und Anlagekonten eingerichtet. Letzteres dient vor allem dazu, die vorhandenen Geldmittel in einen Geldmarktfonds, dem FundShare Umbrella Fund, anzulegen. In diesem werden die Einlagen als Sondervermögen angelegt. Damit greift für einen Großteil der Kundeneinlagen die Einlagensicherung der Banken nicht (sie ist auf 20.000 € beschränkt). Als Sondervermögen sind die Einlagen zwar vor möglichen Verlusten geschützt, die Degiro selbst erleiden könnte, doch ein Geldmarktfonds birgt Risiken und unterliegt Kurs- und Zinsschwankungen.

Die Gesamtbewertung des Degiro-Depots im aktuellen Brokertest:

Gesamtnote
Kosten
Service
2,2
100 %
55 %

Depotrechner: Kosten und Leistungen im Detail

Entleihung von Wertpapieren

Das Geschäftsmodell von Degiro unterscheidet sich in einem weiteren Punkt von denen konkurrierender Anbieter: Die Wertpapiere, die Kunden gekauft haben und im Depot verwahren, können von Degiro entliehen werden. Der Broker bietet seinen Kunden auf recht einfachem Weg die Möglichkeit, Leerverkäufe zu tätigen. Dazu sind Wertpapierleihen nötig. Wenn also Kunde A eine solche Spekulation tätigen möchte, stellt Degiro diesem die passenden Wertpapiere, die sich im Depot eines anderen Kunden B befinden, gegen eine Leihgebühr zur Verfügung. Der Fall, dass der Kunde B dadurch seine Wertpapiere verliert, ist allerdings theoretisch nur dann möglich, wenn sowohl der ausleihende Kunde A als auch Degiro selbst zahlungsunfähig werden. Das tatsächliche Risiko hält sich in Grenzen, ganz unwahrscheinlich ist ein solcher Ausfall aber nicht.

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Degiro-Depot: Günstige Konditionen mit kleinem Haken

Das kostenlose Degiro-Depot bietet für Anleger Konditionen, wie sie kaum ein anderer Broker derzeit gewährt. Allerdings sollten sich Anleger auch die Kosten bewusstmachen, die durch die „pay-per-use“-Gebühr entstehen. Wer an verschiedenen Börsen handelt und viele Positionen öffnet, zahlt schnell hohe Gebühren. Depotwechsler sollten außerdem die zusätzlichen Gebühren des Depotübertrags bedenken. Wer die Konditionen der Broker vergleicht, sollte solche Kostenpunkte nicht außer Acht lassen.

Pressestimmen zu Degiro

Wirtschaftswoche (11/2016)

Auch im Brokertest der Wirtschaftswoche punktet Degiro in erster Linie mit seinen günstigen Handelskonditionen.

Finanzen.net (9/2016)

Das Finanzportal finanzen.net berichtet über das Wachstum des Brokers, der mittlerweile über 100.000 Anlagekonten in 17 Ländern abgeschlossen hat.

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* neben Bankgebühren können bei manchen Börsenplätzen fremde Spesen anfallen.