Spread

Unter Spread (= Geld-Brief-Spanne) versteht man die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. Kauft ein Trader beispielsweise einen Contract for difference, tut er dies zum Kaufkurs des Basiswerts. Verkauft er den CFD wieder, geschieht das zum Verkaufskurs. Dabei liegt der aktuelle Verkaufskurs eines Basiswerts immer unter dem aktuellen Kaufkurs.

Ein kleines Beispiel: Ein Trader möchte eine CFD-Position auf Apple-Aktien eröffnen. Genauer: Er möchte eine Long-Position eingehen, also einen CFD auf die Aktien kaufen, um später wieder zu verkaufen (Das Gegenteil wäre eine Short-Position, bei der zuerst verkauft und später gekauft wird). Der aktuelle Kurs der Aktie ist 105,05 / 105,10 €. Der aktuelle Kaufkurs beträgt also 105,10 €, während der aktuelle Verkaufskurs „nur“ 105,05 € beträgt. Der Trader kauft also ein wenig teurer ein.

Wenn er nun nach einer gewissen Zeit verkaufen möchte, tut der Trader das nun zum neuen Verkaufskurs. Und wenn die Apple-Aktie mittlerweile vielleicht bei 106,83 / 106,88 € steht, verkauft der Trader also zum niedrigeren Verkaufskurs von 106,83 €. Während der beiden Trades, dem Kauf und dem Verkauf, ist also zweimal der Spread von 5 Cent pro Aktie angefallen und wurde vom Wert der Position abgezogen. Diesen Spread stellt der Market Maker Tradern in Rechnung. Umso enger der Spread, umso niedrigere Gebührenbelastung.