Order

Eine Order, auch Wertpapierorder, nennt man den Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers an der Börse oder im außerbörslichen Handel. Eine Order kann entweder über die Filialbank, telefonisch oder per Internet aufgegeben werden, je nachdem, ob man Kunde bei einer Direkt- oder Filialbank ist. Mittlerweile ist es jedoch Standard, über das Internet zu traden, da man hier wesentlich unmittelbarer ordern kann.

Es gibt eine Vielzahl an Orderarten und Orderzusätzen, z.B. OTC-Handel oder die Stop-Loss-Order. Solche Orderarten und -zusätze definieren den Verkauf der Order und räumen dem Trader mehr Spielraum ein. Mehr Infos zu Orderarten finden Sie in unserem Ratgeber.

Wertpapierorders können sowohl Aktien, aber auch andere Produkte wie Optionen oder Futures sein. Heutzutage sind die unterschiedlichen Orders bei fast allen großen Brokern handelbar. Wer sich auf eine besondere Orderart spezialisieren will, sollte jedoch zunächst prüfen, ob der gewünschte Broker diese Order anbietet.

Meist sind Orders folgendermaßen aufgebaut: Anzahl und Art der Order (Name, Nummer etc.), Orderaktion (Kauf oder Verkauf), Ordertyp, Zusatz, Laufzeit und Börsenplatz. Die Order wird dann zum gültigen Wechselkurs gekauft oder verkauft. Der Preis für die Order ist abhängig vom Broker, über den sie getätigt wird. Jeder Anbieter kann selbst festlegen, wie viel ein Orderpreis beträgt. Dieser wird entweder pauschal festgelegt oder ist abhängig vom Ordervolumen, der Orderanzahl oder dem Handelsplatz. Hinzu kommen oft noch weitere Kosten wie Börsengebühren. Der Endpreis wird angezeigt, wenn man die Order in Auftrag gibt.