Investor Relations

In den Investor Relations werden Informationen (Zahlen, Fakten, Pressemitteilungen, Neuigkeiten) seitens eines Unternehmens an ihre Aktionäre veröffentlicht. Man spricht daher auch von Finanzkommunikation oder einfach nur von IR. Ziel ist es, die Aktionäre über alle Vorkommnisse des Unternehmens zu informieren, in das sie ihr Geld investieren. Oft gibt es eigene Bereiche auf der Internetseite eines Unternehmens.

Neben den Aktionären sollen auch Finanzmedien durch die Investor Relations informiert werden. Sie sind damit Teil der Unternehmenskommunikation. Sie werden meist von eigenen Abteilungen eines Unternehmens gesteuert, die von einem Investor Relations Officer geführt werden. Viele Unternehmen beauftragen auch externe Agenturen mit der Öffentlichkeitsarbeit. Immer häufiger müssen auch Rechtsabteilungen hinzugezogen werden.

Der Sinn der Investor Relations ist es, dass alle am Unternehmen beteiligten Personen oder diejenigen, die sich dafür interessieren, Informationen zu Geschichte, Hintergrund und aktueller finanzieller Lage des Unternehmens erhalten, so dass der Wert der Aktie realistisch eingeschätzt werden kann. Andernfalls kann es zu einer Unterbewertung der Aktie führen. Allzu positive unrealistische Meldungen können jedoch den Wert eines Unternehmens ebenso verfälschen und falsche Erwartungen schüren, die sich dann nicht im Erfolg der Aktie widerspiegeln.

Zudem sind manche Meldungen auch gesetzlich vorgeschrieben (Ad-hoc-Mitteilungen), andere sind freiwilliger Natur und bieten die Möglichkeit, die Bekanntheit zu steigern und ein Vertrauensverhältnis zu Kunden und Aktionären aufzubauen. Besonders wichtig ist eine transparente Kommunikation.