Bundesanleihen

Bundesanleihen gehören für den verzinslichen Wertpapieren. Es handelt sich dabei um Staatsanleihen. Sie werden seit den 1950er Jahren vom Staat als Anleihen herausgegeben und dienen der Finanzierung des Staates.

Sie können frei an der Börse gehandelt werden und besitzen einen festen Nominalzins. Mittlerweile gibt es auch Modelle mit variablen Zinsen, die an einen Wert gekoppelt sind. Während der Laufzeit wird ein Zins gezahlt. Ist die Laufzeit abgelaufen, wird die Bundesanleihe zum vollen Nennwert zurückgezahlt. Neben Bundesanleihen gibt es auch Tagesanleihen, Bundesobligationen und Bundesschatzbriefe.

Bundesanleihen haben eine Laufzeit von 10 bis 30 Jahren. Bei den 10-jährigen Bundesanleihen werden bei Neu-Emissionen von 5 Mrd. Euro herausgegeben. Es finden jährliche Aufstockungen bis auf 20 Mrd. statt. 30-jährige Bundesanleihen wurden zuletzt nur bis auf 15 Mrd. Euro aufgestockt. Bei der Neuemission findet zunächst die sogenannte Auktion statt. Zu diesem Zeitpunkt dürfen ausschließlich Kreditinstitute die Bundesanleihen erwerben. Im Anschluss werden sie für den Börsenhandel freigegeben, so dass auch Privatkunden diese erwerben können.