Börse

Bei der Börse handelt es sich um einen Markt, an dem Wertpapiere gehandelt werden können. Durch die Börse wird der Handel mit Wertpapieren reguliert und beaufsichtigt – es wird ein rechtlicher Rahmen für den Handel geschaffen. Das Gegenstück ist der außerbörsliche Handel. Beim börslichen Handel spricht man auch von Parketthandel oder Präsenzbörse. Im Gegensatz zum Parketthandel wird der elektronische Handel vollautomatisch getätigt. An der deutschen Börse handelt es sich um Xetra.

Auch wenn an der Börse alle Wertpapiere gehandelt werden können, kann man dies nicht mit allen Brokern tun. Manche Produkte werden nur von bestimmten Brokern angeboten, so dass man sich bei der Suche nach dem passenden Angebot nicht nach dem Börsenplatz, sondern auch nach dem Broker richten muss.

Kurzer geschichtlicher Überblick

Die erste Börse entstand im Jahr 1531 in Antwerpen. Die erste Börse in Deutschland war im Jahr 1540 die Börse in Augsburg. Im Jahr 1929 passierte der bislang größte Börsencrash in der Geschichte. Am Black Monday fiel der Dow Jones Industrial Average von 298,97 auf 260,64 Punkte. Ein weiteres wichtiges Börsenereignis geschah im Jahr 2000 durch das Platzen der „Dotcom-Blase“. Im Rahmen der Finanzkrise 2008 entstanden immer wieder gefährliche Kursabfälle.

Börsenplätze

Es gibt verschiedene Börsenplätze im In- und Ausland. In Deutschland ist die Börse Frankfurt die größte Börse, doch es gibt auch Börsen in Stuttgart oder Berlin. Weitere bekannte Börsen sind die Börse in New York, London und Tokio. Jede Börse hat eigene Handelszeiten mit einem Anfangs- und Schlusskurs.

Kosten an der Börse

Die meisten Online Broker bieten mittlerweile einen weltweiten Handel an. Dennoch gibt es bei vielen Anbietern Einschränkungen, an welchen Börsen man handeln kann. Je nach Börse werden unterschiedliche Börsengebühren fällig. Welche Fremdspesen man letztlich zahlen muss, ist je nach Order unterschiedlich. Neben den Börsengebühren muss man auch etwaige Depotkosten sowie Orderkosten bezahlen.